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Leonie Tölle

Was sind deine Aufgaben in der Messdienerschaft?
Seit Anfang 2019 bin ich Teil der Teamleitung. Das bedeutet ich bin sowas wie die Mama einer Familie. Grundsätzlich ist es meine Aufgabe mit meinem Teamleiter-Partner Finn, einen Überblick darüber zu haben, was in der Leiterrunde so los ist, was ansteht oder was passiert ist und für alle Außenstehende als Ansprechpartner zu dienen. Dazu organisieren wir einmal im Monat abends ein Treffen, das wir stumpf „Leiterrunde“ nennen. Hier besprechen wir alles Mögliche mit allen Mitgliedern der Leiterrunde, um alle auf den neusten Stand der Dinge zu bringen oder uns generell über interessante Themen auszutauschen. Dabei sind wir sozusagen die Moderatoren und sorgen dafür, dass jeder etwas sagen kann, egal welcher Meinung jemand ist oder vergeben anstehende Aufgaben. Als „Eltern“ der Leiterrunde Nottuln sind wir also zum einen Organisatoren, Auftraggeber und Ansprechpartner für Außenstehende, zum anderen sind wir aber auch Teil einer großen Familie mit offenem Ohr bei Problemen und stehen nicht in jeder Situation unbedingt in der Rangordnung höher als sonst jemand in der Leiterrunde.

Seit wann und warum bist du immer noch dabei?
Der Messdienerschaft beigetreten bin ich damals nach meiner Kommunion, das müsste 2008 gewesen sein. In der anfänglichen Messdienergruppe kannte ich nicht jeden, aber wir haben uns recht schnell angefreundet und der Großteil dieser anfänglichen Gruppe ist mit mir dann 2014 Leiter geworden. Bis hierhin und auch seitdem sind wir gute Freunde. Ich habe also durch die Mitgliedschaft nicht nur das Messe dienen gelernt, sondern auch neue Freunde gefunden. In der Leiterrunde war ich dann wieder eine der Jüngsten und erstmal eine recht stille Teilnehmerin, aber durch die herzliche Art ist das Eis recht schnell aufgetaut und ich habe mich mit quasi jedem gut verstanden. Auseinandersetzungen haben bisher nie lange angehalten. Auch die gemeinsamen Aktivitäten möchte ich nicht mehr missen, dazu zählen die Messdienerfahrt, das Räppeln, die Herbstfahrt, die Weihnachtsfeier und viele mehr. Kaum zu glauben, dass ich als Messdienerkind zwischenzeitig für sehr kurze Zeit ausgetreten bin und zuerst gar nicht in die Leiterrunde wollte, oder? Da hätte ich aber einiges verpasst!

Wer waren deine Leiter als du Neu-Messdiener wurdest?
Das ist eine gute Frage. So genau weiß ich das gar nicht, denn wir hatten einige Wechsel der Leiter. Es gab unterschiedliche Gründe dafür. Doch alle Leiter, die uns auf dem Weg Richtung Leiterrunde begleitet haben (zum Schluss Dominik Schwaf und Fabian Guhr), sind mittlerweile leider kein Teil der Leiterrunde mehr. Nur selten, bei zum Beispiel den Ehemaligen-Treffen oder auch bei dem traditionellen Räppeln, kommen dann einige wieder zusammen.

Was war dein lustigstes Erlebnis auf der Messdienerfahrt?
Ich glaube wir erleben so viel und auch so viel lustiges, dass es das eine lustigste Erlebnis gar nicht gibt. Lustig war allerdings ein besonderes Spiel auf einer Messdienerfahrt, bei dem ich mir mit einem anderen Leiter mit einem Mülltüten-Kleid so etwas wie eine Eierschlacht bieten musste. Dabei waren einige Eier gekocht und einige Eier roh. Und jetzt ratet mal, wer fast alle rohen Eier auf den Kopf und ins Gesicht bekommen hat?

Was war dein lustigstes Erlebnis während einer Messe?
An den Ostertagen gehen wir Leiter eigentlich alle gemeinsam in die Kirche, denn durch die Räppelaktion sind wir sowieso alle beisammen. Nun hatte der Zelebrant in einer dieser Messen andauernd Dinge gesagt, die an sich gar nicht so lustig waren, wir in den letzten Reihen allerdings so lustig fanden, dass wir uns das Lachen sehr verkneifen mussten oder das ein oder andere Mal jemand einen lauten Lacher loswerden musste, was uns alle wiederum weiterhin zum Lachen brachte.

Was machst du sonst noch so?
Wenn ich nicht gerade mit Messdiener-Sachen beschäftigt bin, bin ich Vollzeit-Studentin an der WWU Münster. Dort studiere ich Grundschullehramt mit dem Drittfach Sport und um nebenbei Geld zu verdienen, arbeite ich in einer Kita in Billerbeck als Ergänzungskraft. In meiner Freizeit mache ich gerne Sport und tanze im Karnevalsverein als Tanzmariechen.