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Luzie Erdmann

Was sind deine Aufgaben in der Messdienerschaft?
Seit ich aus der Heimat weggezogen bin, mache ich leider keine Gruppenstunden mehr. Zusammen mit Philine bin ich aber noch für unsere Social Media Kanäle verantwortlich. Bei größeren Events bin ich natürlich weiterhin dabei und am Gründonnerstag stehe ich, wie seit vielen Jahren, zusammen mit meiner Mama in der Pfarrheimküche und backe Struwen für die fleißigen Räpplerinnen und Räppler.

Seit wann und warum bist du immer noch dabei?
Anders als die meisten bin ich nicht schon immer Messdienerin gewesen. Nach meiner Kommunion 2007 wurde ich ganz normal Messdienerin und war dann einige Jahre lang dabei. Der Großteil der anderen Mädels aus meiner Gruppe ist jedoch nach und nach gegangen und so hatte ich dann irgendwann auch keine Lust mehr. Ein paar Jahre später, im Frühling 2015, habe ich mit vielen anderen jungen Menschen aus der Gemeinde meine Juleica Schulung gemacht. Das ist quasi wie ein Führerschein für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und ich brauchte diesen fürs Ferienlager Ameland. Dort habe ich einige altbekannte Messdienerinnen und Messdiener wiedergetroffen und so wurde ich kurze Zeit später in die Leiterrunde aufgenommen.

Wer waren deine Leiter als du Neu-Messdiener wurdest?
Mein Leiter war Julian Allendorf, der auch schon kein Leiter mehr war, als ich in die Leiterrunde kam. Vielleicht kennt ihr ihn ja, mittlerweile macht er Politik hier in Nottuln.

Was war dein lustigstes Erlebnis auf der Messdienerfahrt?
Ich glaube, es war meine erste Messdienerfahrt im Jahr 2007, da waren wir in der Nähe von Goslar im Harz in einem ziemlich abgelegenen Haus, umgeben von ganz viel Wald. Die Leiterinnen und Leiter lasen uns abends neben einigen Gruselgeschichten auch einen Zeitungsartikel vor, von einem als Clown verkleideten Mann, der aus einer psychiatrischen Klinik ausgebrochen sei und jetzt gesucht werde. Natürlich wussten wir zu dem Zeitpunkt nicht, dass das alles nur Fake war. Als wir dann eines Nachts die Nachtwanderung hatten und von einem verrückten Clown mit Kettensäge gejagt wurden, hatten wir richtig Angst! Beim anschließenden Milchreisessen haben wir nur noch über uns selbst gelacht.  

Was war dein lustigstes Erlebnis während einer Messe?
Im Nachhinein muss ich drüber lachen, wie unsicher ich anfangs beim Dienen war. Damals fand ich das allerdings gar nicht so witzig und war oft total aufgeregt vor einem Gottesdienst. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass meine Mama manchmal mit in der Kirche saß und mir „aus dem Publikum“ heraus Handzeichen gegeben hat, wenn ich nicht mehr weiter wusste!

Was machst du sonst noch so?
Ich wohne seit 2019 in Bielefeld und studiere hier Kommunikationsdesign. Bielefeld ist eine sehr schöne Stadt mit vielen netten Menschen und ganz viel Grün! Und wenn ich dann doch mal Heimweh bekomme, bin ich auch schnell wieder in Nottuln. Wie ich weiter oben schon erzählt habe, fahre ich seit vielen Jahren mit ins Ferienlager nach Ameland. Das erste Mal dabei war ich bereits 2008 als Kind, mittlerweile bin ich Betreuerin oder koche für die ganze Mannschaft in der Küche. Kochen tue ich aber auch in meiner Freizeit sehr gerne, außerdem treibe ich gerne Sport oder gehe joggen. Neuerdings bin ich auch hier in Bielefeld ehrenamtlich tätig, nämlich bei dem studentischen Mentoring-Programm Rock Your Life. Hier kümmer ich mich um alles, was mit Design zu tun hat: Plakate, Flyer etc.